"You wanna fuck? 20$! You wanna make friends? Costs more!" (Men of War)

B-Moviebewertung





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Name: Gamera 2 - Attack of the LegionLand: Japan
Originaltitel: ガメラ2 レギオン襲来Jahr: 1996FSK: 12
Genre: Monsterfilm


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Die Erde wird von einem Meteoritenschauer getroffen. Schnell wird allerdings klar, dass es keine gewöhnlichen Meteore sind, die einschlagen. Immer mehr Menschen treffen auf übermannsgroße käferähnliche Wesen und nicht wenige werden von ihnen getötet. Nachdem sich diese Käferhorden in der Unterwelt der nächstgrößeren Stadt eingenistet haben, beginnt sich eine merkwürdige, gigantische Struktur aus dem Boden zu heben, die frappierend an eine Pfanze erinnert. Den herbeiströmenden Wissenschaftlern und Militärs wird bald klar, dass die Käferwesen in Symbiose mit dieser Pflanze leben - früher oder später werde die Pfanze platzen und dabei Unmengen von Käfersporen über den Boden streuen und so zur explosionsartigen Vermehrung der Käfer führen. In dieser prekären Lage - den Käfern scheint mit konventionellen Waffen nicht beizukommen zu sein - taucht Gamera auf und wendet sich gegen die Käferinvasoren. Doch leider erscheint dann ein gigantisches Käferwesen, das Gamera mindestens ebenbürtig ist und den Kampf mit Gamera aufnimmt, in dessen Verlauf ganze Stadtteile verwüstet werden und Gamera verbrannt wird und unter einer Brandkruste regelrecht versteinert. Doch einem Mädchen, das mit Gamera in telepatischen Kontakt steht, gelingt es durch die Hilfe eines Talismans Gamera wiederzuerwecken und stärker als je zuvor vernichtet es das Käfermonster und bewahrt unsere Welt so vor der völligen Verwüstung.

Auffällige Fehler (technisch):
Stop-Motion-Animation.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Dem Publikum ist nichts aufgefallen.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Gameras Bremsvorgang; Schutzschild des Legionshauptmonsters; normaler Boden explodiert.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Dem Publikum ist keines aufgefallen.

Bemerkungen:
Die außerirdischen Horden werden als "symbiotische Legion" bezeichnet; Bei Obduktion setzt Arzt einen Schnitt in Körper; "So, das war es" - und erklärt Obdktion für erfolgreich beendet; Legionshauptmonster gräbt sich mit enormer Geschwindigkeit durch den Erdboden; im Krisenstab ist von "DEM Transformator in Kyoto" die Rede; Schirmmützenhalter vor Konferenzraum erstreckt sich über ungefähr 10 Meter; Gameraexpertin fliegt mit Linienflug in evakuiertes Tokyo; Amulett verursacht Funkenschauer, der seinerseits Gamera wiedererweckt; Legionshauptmonster nutzt Blitze als "Peitsche".

Zitate:
"Sie kommen aus einer ganz anderen Welt, eine friedliche Koexistenz ist somit unmöglich."
"Eine genaue Analyse der maximalen Zerstörung sollte die Knospe öffnen und ihre Samen in die Atmosphäre streuen!"
"Die Pflanze stößt reinen Sauerstoff aus; sie anzugreifen könnte eine riesige Explosion hervorrufen!"
Zum Militärpolizisten: "Starte endlich!" - "Ich kann nicht, ich bin viel zu aufgeregt!"
"Soll das heißen, dass wenn wir weiterhin das Leben auf der Erde zerstören...?" - "Das würde Gamera nicht gefallen, das würde ihn sehr böse machen!"


Text des News-Eintrags:
Es ist mal wieder so weit, wir werden angegriffen! Diesmal sind es fiese Monsterkillerkäfer aus dem All, die auf Meteoriten auf die Erde regnen, unsere Städte und uns selbst auszuradieren beginnen. Aber he, es handelt sich um japanische Städte, japanische Erde, über die diese Käfer herfallen, das Land des Zen, Yen und der unerschöpflichen Monsterhordenreservoirs; stets bereit, zu schützen was den Menschen heilig ist - diesmal trifft es Gamera, die düsenstrahlgetriebene Monsterschildkröte! Und es kommt, wie es kommen muss - gigantische Monsterreptilien und mehr oder weniger undefinierbare Kreaturen, den tiefsten Niederungen japanischer Billigfilmstudiokeller entsprungen, mähen beim Versuch, sich gegenseitig im Boden zu versenken, Großstadtviertel um Großstadtviertel nieder - das Jahr geht ja gut los!