"Was für ein Zweitklassefilm wird hier gespielt?" (Atlantic Rim)

B-Moviebewertung





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Name: AbsurdLand: Italien
Originaltitel: Rosso SangueJahr: 1981FSK: Indiziert
Genre: Horrorthriller


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Das Militär versucht, in geheimen und moralisch höchst fragwürdigen Experimenten Supersoldaten zu züchten. Ein dabei entstandener Mutant entkommt. Von Blutlust getrieben streift er umher. Verfolgt wird er von einem Priester, der um sein Schicksal und die Gefahr, die von ihm ausgeht, weiß. Ihm gelingt es zwar schon relativ früh, den Mutanten schwer zu verwunden, allerdings heilen dessen Wunden aufgrund seiner Mutation rasend schnell, so dass er quasi unaufhaltsam seine Streifzüge fortsetzt. Schließlich gelangt der Mutant in ein abgelegenes Herrenhaus, in dem sich zu dem Zeitpunkt nur die beiden Kinder von sechs und vielleicht vierzehn Jahren sowie ein Babysitter befinden. Das ältere Mädchen liegt darüber hinaus noch in einem Streckverband faktisch gefesselt in ihrem Bett. Nachdem der Mutant den Babysitter abgeschlachtet hat, und der kleine Junge, der eigentlich zum einige Kilometer entferntem Nachbarn um Hilfe laufen sollte, scheitert, befreit sich das Mädchen aus seinem Streckverband und es kommt zum Finale mit dem inzwischen geblendeten Mutanten.

Auffällige Fehler (technisch):
Sequenzen teils nicht synchronisiert; teils fehlt Tonspur komplett und nur aus Untertiteln ersichtlich, dass überhaupt gesprochen wird.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Dem Publikum ist nichts aufgefallen.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Dem Publikum ist nichts aufgefallen.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Mutanten sind zu meiden.

Bemerkungen:
Es erschließt sich nicht, wieso Katja in einem Streckverband steckt, obschon sie nicht verletzt, sondern lediglich gelähmt ist, und problemlos gehen kann, als sie angegriffen wird.

Zitate:
"Die Ärzte sind alle verheiratet - willst du mir nicht nachlaufen?"
"Was ist passiert?" - "Ach, nichts, ich habe nur vorhin einen Mann angefahren, und nicht einmal gestoppt."


Text des News-Eintrags:
Wenn es um Splatterhorror geht, lässt Italien in den Siebzigern bekanntlich nichts anbrennen - wer kennt und fürchtet nicht Perlen des Gemetzels wie "Ein Zombie hing am Glockenseil" oder "Der Blutgeiger von Venedig"? In diese Tradition reiht sich auch Rosso Sangue (oder hat sie mitbegründet? Wir überlassen dies mal anderen BFilmologen diese Frage einer Antwort zu zuzuführen), ehrlicher, einfacher Schocker, der seine gesamte Daseinsberechtigung aus dem Versuch, Brutalität mit Brutalität zu übertreffen, zieht, auch wenn er dabei den Spannungsbogen oftmals überzieht und dann ins Nervige abrutscht - eingefleischte Fans erwarten ja gerade das! Ein spezieller Tropfen, für den man gebaut sein muss - Allen anderen sei dann doch besser ein gut gealterter Tropfen aus der Kelterei der Gebrüder Gosejohann zu empfehlen...