"Er sitzt im Kofferraum?" - "Ja, das macht er immer so!" (The Slaughter)

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Was soll die Seite?

Beim Ansehen von B-Movies kann man sich oft besser amüsieren als mit den besten Komödien, auch wenn wir vermuten, dass dies eher selten im Sinne des Regisseurs war. Doch für die Unwissenden wollen wir erst einmal mit einer kurzen Definition beginnen. Zuerst einmal war die Bezeichnung "B-Movie" lediglich das Synonym für einen Film mit relativ geringem Budget. Dies ging allerdings logischerweise meist mit einer schlechten Umsetzung, schlechten Trickeffekten und leider oft auch schlechten Stories einher. Bei manchen Genres, etwa dem Zombiefilm, sind nahezu alle Werke B-Movies.
Eine ganze Weile haben wir uns B-Movies nur angesehen und uns dann darüber lustig gemacht. Mittlerweile hat sich im Rahmen dieses Projektes eine recht große Gruppe Interessierter zusammengefunden, die sich nicht nur treffen, um gemeinsam B-Movies zu betrachten. Nein, wir versuchen die Filme auch kritisch zu diskutieren. Das Ergebnis davon sind unsere Bewertungsbögen in denen wir in aller Kürze versuchen unsere Analyse des Films vorzustellen. Einen (sehr kurzen) geschichtlichen Abriss findet man hier.

Und ja: wer die Seite nicht sonderlich hübsch findet mag nicht unrecht haben. Es wird sporadisch dran gearbeitet, aber: Schönheit war bei diesem Projekt noch nie das Ziel.

Nachfolgend werden die neuesten 10 Einträge unseres RSS-Feeds (Was ist das?) angezeigt. Selbigen findet man auch hier.


Montag, den 3. August 2026 20:56:44
Review von "Fire Down Below" online
Es klingt fast so, als würde es um Geschlechtskrankheiten gehen, aber das "Fire down below" spielt wohl auf die unterirdischen brennenden Kohlelagerstätten in den Appalachen an. Dorthin hat es Steven Seagal verschlagen, um Umwelt, Bewohner und die Blondine vor den Machenschaften fieser Geschäftemacher und ihrer illegalen Mülldeponie zu retten. Eigentlich ist das Ganze sogar ein halbwegs passabler Actionfilm mit einigermaßen plausibler Handlung. Trotzdem hat es gereicht, um in das Programm des "15. B-Film Basterds", dem Trashfilm-Festival in Nürnberg, zu kommen. Vielleicht gar nicht mal ganz zu Unrecht.

Montag, den 3. August 2026 20:49:23
Review von "Devil Story" online
Wie viele Seiten hatte das Drehbuch überhaupt? Was hatte der Autor desselben vorher genommen? Und gab es überhaupt ein Drehbuch? Fragen über Fragen. Antworten bleibt der Film allerdings im Wesentlichen schuldig. Vergeudet man 75 Minuten wertvolle Lebenszeit, wenn man sich das ansieht? Möglicherweise. Ist es das wert? Das muss jeder für sich beantworten. Es ist auf jeden Fall schöner Trash und das ist doch das Wichtigste.

Sonntag, den 2. August 2026 21:40:49
Das Retro-Game zu über 20 Jahren B-Movie-Projekt
Nach über zwei Jahrzehnten ist es endlich so weit: Das Retro-Game zum B-Movie-Projekt ist da. Sechs Einzelspiele mit Godzilla, Zombies, Reitenden Leichen und vielem mehr warten auf Spieler, die es kaum erwarten können, die schlechten Filme endlich selbst nachzuspielen. Und zwar auf eine Weise, die dem Entstehungszeitraum vielen unserer Trashfilme würdig ist. Viel Spaß dabei.

Montag, den 5. Januar 2026 08:50:49
Review von "African Kung-Fu Nazis" online
Deutsch-japanische Co-Produktion trifft auf afrikanisches Kino. Innerhalb weniger Wochen in Ghana gedreht, schafft es African Kung-Fu Nazis fast alles zu kombinieren, was die Vorratskammer des schlechten Films auf Lager hat. Wer auf politische Korrektheit übertrieben großen Wert legt, der sollte sich vielleicht einen anderen Film für den Abend suchen. Trotzdem verpasst man dann einfach etwas. Zu behaupten, dass der Film eine umfassende afrikanische Perspektive auf große Fragen der Welt bietet, wäre sicherlich übertrieben. Angesichts der Tatsache, dass das ja durchaus umfangreiche afrikanische Filmschaffen bei uns aber so gut wie gar nicht auftaucht, wird man hier zumindest einmal wieder daran erinnert, dass es das auch noch gibt. Außerdem kriegt man schöne Martial Arts, eingebettet in klassischen Trash, der das Herz des Genrefans höherschlagen lässt.

Montag, den 24. November 2025 11:26:58
Review von "Tammy and the Teenage T-Rex" online
In was verpflanzt man als verrückter Wissenschaftler Gehirne, um Unsterblichkeit zu ermöglichen? Natürlich in einen Tyrannosaurus Rex. Dummerweise braucht man dazu erstmal ein Gehirn und so findet sich das Gehirn von Tammys Freund bald in einer riesigen Raubechse wieder. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund stellt sich in der Folge heraus, dass es vielleicht gar keine so gute Idee ist, die Gehirne von Komapatienten in Dinosaurier einzupflanzen. Jedenfalls ist es der Gesundheit etlicher Teenager wenig zuträglich, als sie selbigem begegnen. Der Unterhaltung der Zuschauer hingegen mag es durchaus zuträglich sein. "Tammy and the T. Rex" erfüllt leider nicht ganz die hohen Erwartungen, die man in ihn setzen mag. Ein netter Film ist es aber trotzdem.

Montag, den 11. August 2025 09:41:45
Review von "Die letzte Stunde" online
Wahrscheinlich hat ein Atomkrieg fast die gesamte Menscheit ausgelöscht. Eine Frau und zwei Männer wachen an einem entlegenen Ort in der Wüste auf. Nach einer beschwerlichen Reise finden die Drei schließlich einen einsamen Hund, welcher sie in eine paradiesische Oase führt. Nach und nach begleiten die Zuschauer die drei Menschen auf einer degenerativen Reise zurück zum tierischen Zustand. Als sich dann die Frau beginnt, mehr für den Hund als für die beiden Kerle zu interessieren, eskaliert die gesamte Situation.

Montag, den 11. August 2025 09:21:50
Review von "Sommer der Liebe" online
"Let the sunshine in your heart!" Oder so ähnlich. Wie auch immer man zu Hippies und den 1970er Jahren stehen mag - es könnte helfen vor Konsum des Films das zu konsumieren, was man Hippies nachsagt, dass sie in größeren Mengen konsumiert hätten. Wahrscheinlich waren die Macher beim Dreh gar nicht high; man gewinnt aber trotzdem leicht diesen Eindruck. Für Fans eines fast schon amateurfilmhaften Independentkinos, das nicht konform mit gesellschaftlichen Erwartungen geht, möglicherweise durchaus sehenswert. Für unbedarfte Zuschauer aber wohl doch recht anstrengend.

Samstag, den 9. August 2025 21:24:37
Review von "Shaky Shivers" online
Seit nett zu Fremden, insbesondere zu seltsamen Frauen, die nachts in Eure Eisdiele kommen und erklären, dass sie hungrig sind. Wenn es dann kein Gratiseis gibt, wird man schnell von der Handpuppe der Dame gebissen und mit einem Werwolf-Fluch belegt. Wenn dann auch noch Zauberei, ein Kult in Bademänteln, Zombies und Bigfoot höchstpersönlich ihre Aufwartung machen, ist das Chaos praktisch programmiert. Also greift euch Freude, Popcorn und einen Schwung Silberkugeln und verbeißt euch in eine rasante und teils recht skurrile Horrorkomödie.

Montag, den 28. Juli 2025 09:10:44
Review von "Roller Blade" online
Nach dem Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaft ist der kosmische Orden der Roller Blades die letzte Hoffnung auf Frieden. Oder so ähnlich. In einer Welt in der alle stets Rollschuh fahren sind die - die Hälfte der Zeit nackten - Nonnen auf ebensolchen Gefährten jedenfalls irgendwie passend. Wobei "passend" als Begriff bei diesem Film vielleicht ein Wort ist, das vorsichtig gebraucht werden sollte. Irgendwie passt nichts. Es hat aber offensichtlich nie jemand versucht irgendetwas passend zu machen. Wir unterstellen einfach mal positiv denkend, dass das schon so seine Richtigkeit hat.

Sonntag, den 20. Juli 2025 21:36:33
Review von "Bait - Haie im Supermarkt" online
Alles kommt in Wellen - Meteoritenschauer, Modeerscheinungen wie Schlaghosen, das Meer, und Monsterfilme. Eingeleitet mit dem unvergessenen Meisterwerk Sharknado, mit dem sich nicht zum ersten aber mainstreamigsten Mal Haie in für sie ungewohnten Umgebungen (dort war es die Luft) wiederfanden, brandeten vor einigen Jahren Wellen von Haien in Kinos und Filmverleihe, und auf dieser Welle der Fischigen (Biologen bitte die Schnappatmung einstellen) versuchte wohl auch dieses Machwerk zu surfen. Auch wenn es den Kamm wohl nicht errreichen und noch weniger halten konnte - es liefert was es verspricht.

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