B-Moviebewertung

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| Name: Fire Down Below | Land: USA | |
| Originaltitel: Fire Down Below | Jahr: 1997 | FSK: 16 |
| Genre: Action |
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Handlung:
Jack ist Agent der US-Umweltbehörde und reist Undercover nach Kentucky, um den Tod seines Partners aufzuklären und der illegalen Giftmüllentsorgung in ehemaligen Bergwerken des Kohletagebaus einen Riegel vorzuschieben. Dummerweise sind vor Ort fast alle korrupt. Nur der örtliche Pastor unterstützt ihn und irgendwann auch Sarah. Mit der will nur eigentlich keiner etwas zu tun haben, weil alle denken, dass sie ihren Vater ermordet hätte. Na ja, da Jack von Steven Seagal gespielt wird kann er natürlich alle Angriffe auf seine Person (und Sarah) abwehren, die Handlanger des Bösen verprügeln und selbigen schließlich zu Tayron schicken (was es damit auf sich hat, erfährt man am Schluss des Films).
Auffällige Fehler (technisch):
Technisch ist der Film eigentlich gut gemacht. Der die Klippe herabstürzende LKW explodiert nicht mal. Für einen Hollywoodfilm ist das ja schon eine echte Leistung.
Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Die Zahl der inhaltlich-logischen Fehler ist für einen Actionfilm überschaubar. Allerdings hatte Steven Seagal aber auch einen Vorteil, weil er drei Jahre zuvor mit "Auf brennendem Eis" schon mal einen Film mit sehr ähnlicher Story gemacht hatte. Er hatte also genügend Zeit Inkonsistenzen im Vorfeld zu identifizieren.
Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Man könnte jetzt über das leuchtende Grün des austretenden Giftmülls philosophieren, aber wir nehmen das alles mal als Actionfilm hin und lassen es gut sein.
Was für ein Bild vermittelt der Film?
Der Film enthält eine gewisse Sozialkritik, die nicht mal völlig platt verpackt ist. Es wird ein bisschen über Problematiken beim Kohlebergbau und bei der Beseitigung von Giftmüll gesprochen; wirtschaftliche Zwänge, die Menschen aus Armut dazu treibt fragwürdige Dinge zu tun, werden kurz angeschnitten und die Verhaltensweise einiger reicher Unternehmer werden kritisiert. Das Ganze kommt dabei - wie gesagt - nicht mal völlig plump rüber. Man sollte aber jetzt nicht erwarten, dass der Film diese Dinge mit großem Tiefgang, intensiv aus verschiedenen Perspektiven beleuchten würde.
Bemerkungen:
Bezüglich der Produktionskosten wird die Zahl von 1,5 Millionen US-Dollar kolportiert.
Zitate:
"You are asking a lot of questions."
"You couldn't take a cheeseburger from a drive-through window."
"Good luck with this incredibly large person!"
Text des News-Eintrags:
Es klingt fast so, als würde es um Geschlechtskrankheiten gehen, aber das "Fire down below" spielt wohl auf die unterirdischen brennenden Kohlelagerstätten in den Appalachen an. Dorthin hat es Steven Seagal verschlagen, um Umwelt, Bewohner und die Blondine vor den Machenschaften fieser Geschäftemacher und ihrer illegalen Mülldeponie zu retten. Eigentlich ist das Ganze sogar ein halbwegs passabler Actionfilm mit einigermaßen plausibler Handlung. Trotzdem hat es gereicht, um in das Programm des "15. B-Film Basterds", dem Trashfilm-Festival in Nürnberg, zu kommen. Vielleicht gar nicht mal ganz zu Unrecht.
