"Der Legende nach muss jedes Weib, das ihn anfasst, in einen Großstadtpuff." (Supermänner gegen Amazonen)

B-Moviebewertung





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Name: The Ultimative TerrorLand: USA
Originaltitel: The BeingJahr: 1983FSK: 18
Genre: Horror


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
In einem kleinen Nest in Idaho gibt es eine Atommülldeponie. Das darf man sich in etwas so vorstellen, dass Fässer mit Atommüll einfach am Flussufer verstreut herumliegen (wie Atommüll eben gelagert wird). Es kommt, wie es kommen muss: Die Strahlung mutiert irgendetwas und dieses Etwas ist dann ziemlich mies drauf. Seine große Leidenschaft scheint jedenfalls das Töten von Menschen zu sein.
Ein Polizist nimmt schließlich die Jagd nach dem Ungeheuer auf. Nur hat der Bürgermeister vor allem Sorgen um das Kartoffelgeschäft, weswegen er versucht die Sache möglichst klein zu halten. Dazu kommt noch eine Art Wissenschaftler, der versucht die Öffentlichkeit von der Harmlosigkeit seiner Deponie zu überzeugen. Im Grunde genommen ist das alles aber eigentlich auch wieder egal, denn der Film dauert nun einmal fast anderthalb Stunden und in der Zeit müssen einfach Leute sterben. Sonst wäre es ja kein billiger Horrorfilm.

Auffällige Fehler (technisch):
Das durch die Luft fliegende Monster sieht stark so aus, als wäre es geworfen worden.
Das Monster ist selten komplett im Bild, sieht aber unheimlich schlecht gemacht aus.
Die Tageszeiten scheinen etwas durcheinander zu fliegen.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Es ist unklar, ob man Inkonsistenz des Drehbuchs hier wirklich kritisieren kann. Es stellt sich nämlich die Frage, ob es ein solches überhaupt gab. Angeblich hat die Regisseurin es selbst geschrieben, aber wenn man den Film sieht könnte man auch vermuten, dass sie einfach mal drauflos gedreht und einfach in den Abspann reingeschrieben hat, dass sie "das Drehbuch" geschrieben habe.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Klassische Autoexplosion, nachdem einmal auf das Fahrzeug geschossen wurde.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Es gab weder den Versuch irgendeine Botschaft zu transportieren, noch irgendeine unbewusst vermittelte Botschaft.

Bemerkungen:
Wie viele Monster gibt es eigentlich? Eines? Oder mehrere? Hat das Vieh eventuell Nachkommen? So ganz kommt das nicht raus.
Der vom Monster verbreitete Glibber ist erst grün und in späteren Szenen dann auf einmal rot.
Der Film ist anfangs zumindest ein bisschen gruselig. Wenigstens bis man das Monster zum ersten Mal gesehen hat.

Zitate:
"Wir sind dafür verantwortlich, dass wir unseren Staat sauber halten von Pornographie!"
"Ich kann ihnen versichern: Von dieser Anlage geht keine Gefahr aus. Ich habe sogar vor, heute Nacht dort draußen zu campieren."
"Das stinkt hier schlimmer als im Puff!"


Text des News-Eintrags:
Ein Drehbuch zu haben wird völlig überbewertet. Es reicht doch auch eine grundsätzliche Idee für einen Film. Böse Zungen mögen jetzt einwenden, dass "Monster bringt Leute in Kleinstadt um" kein wirklich bemerkenswertes Konzept ist. Zumal es nicht unbedingt als Alleinstellungsmerkmal taugt. Aber was soll's? Wenn man für sein Regiedebüt Geld vom Ehemann zur Verfügung gestellt bekommt, um einen Film zu drehen, dann tut man das einfach. Entsprechend sieht das Ergebnis dann auch aus. Schlechte Handlung, schlechte Beleuchtung, schlechte Schauspieler, einfach schlecht. So soll doch ein Film sein. Oder etwa nicht?