"Ich habe versucht mit ihnen zu sprechen. Aber mit Weibern verhandelt man nicht." (Supermänner gegen Amazonen)

B-Moviebewertung





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Name: Mit Motorsägen spaßt man nichtLand: VSA
Originaltitel: Hollywood Chainsaw HookersJahr: 1988FSK: Indiziert
Genre: Horrorkomödie


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
keine Einigung erzielbar
 
 
 
 



Handlung:
Ein Privatdetektiv ist auf der Suche nach einer verschwundenen jungen Frau. Dabei gelangt er auf die Spur einer Sekte, die einem alt-ägyptischem Motorsägenkult anhängt, und ständig auf der Suche nach Menschenopfern ist.

Auffällige Fehler (technisch):
Als das Opfer mit der Kettensäge zersägt wird, sieht man dem Blutschwall, der durch den Raum fliegt deutlich an, dass er mit einem Eimer geworfen wurde. Kettensägengeräusche ertönen und verstummen teils ohne, dass die Kettensäge betätigt wurde. Beim Schwertkampf mit Kettensägen zerreißen die Ketten nicht, als sie aufeinander treffen.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Die Festgenommene ist auch nach Tagen im Gefängnis noch immer voll geschminkt.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Bei einem Film über einen alt-ägyptischen Kettensägenkult ist die Frage nach "wissenschaftlichen Fehlern" wohl fehl am Platz.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Jede Frau im Film war eine Nutte o.ä., was soll man dazu noch mehr sagen?

Bemerkungen:
Sexstimulator = Kettensäge; Referenznippel nach 2 Minuten und 5 Sekunden; vor dem Zersägen ihres noch ahnungslosen Opfers setzt die ansonsten völlig nackte Nutte eine Badekappe auf und hängt das Elvisposter mit einer Plastikfolie ab; die verhaftete Nutte ist völlig lächerlich mit zig Ketten gefesselt; geheimer Tempel mit Schild "Temple - This way"; dem Gott der Kettensägen wird Öl geopfert, das von den Kultanhängerinnen dann - ohne weitere Probleme - getrunken wird. Die Hauptfigur zeigt starke Anlehnung an Film Noir-Elemente.

Zitate:
Nutte erklärt ihren Job: "Ich biete Leuten meine Dienste zu wohltätigen Zwecken an."
Beim Zersägen mit Kettensäge: "Bleib locker! Entspann dich!"
"Was ist in dem Koffer?" - "Eine Kettensäge. Was sonst?"
"Jack, ich würde dich gerne ficken, bis du tot umfällst."
"Sie sind mit dem Anrufbeantworter der Metropolitan Police verbunden. Sie rufen außerhalb der Öffnungszeiten an."
Er wird gerade gefoltert und schreit, daraufhin der Hohepriester: "Es ist schon spät. Die Nachbarn."
"Was macht die Kettensäge hier?" - "Sie ist Teil unserer Religion."
"Die Motorsäge Gottes gab es wirklich!"
"Ich dachte, du wolltest mich ficken, bis ich tot umfalle." - "Ja, aber das hier macht auch Spaß..." und nimmt die Kettensäge.
"Gleich bist du an der Reihe mein Schätezlchen. Oder sollte ich sagen: Mein Schnetzelchen?"


Text des News-Eintrags:
Coole Sprüche, ein alt-ägyptischer Motorsägenkult und jede Menge Nutten. Wer braucht da noch eine sinnvolle Handlung? "Hollywood Chainsaw Hookers" tut das jedenfalls nicht. Das ist vielleicht auch ganz gut so, denn durch sein Drehbuch überzeugt dieser Film leider nicht. Dafür um so mehr durch die Sprüche und Gags, die in einer solch dichten Folge kommen, dass man es kaum schafft, auch nur die Besten mitzuschreiben. Ganz zu schweigen vom Rest, der ebenfalls durchaus Wert ist, notiert zu werden. Deshalb schafft es "Hollywood Chainsaw Hookers", trotz recht niedrigem Niveau, seine Zuschauer durchaus erfolgreich zu unterhalten.