"Der weiße Mann sah, dass der gelbe Mann rot wurde und schickte den schwarzen Mann um die Scheiße aufzuputzen." (Poultrygeist - Night of the Chicken Dead)

B-Moviebewertung





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Name: Strippers vs WerewolvesLand: Großbritannien
Originaltitel: Strippers vs WerewolvesJahr: 2012FSK: 16
Genre: Horrorkomödie


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Eine als Schulmädchen verkleidete Stripperin lutscht gerade lasziv an einem Lolli, als ihr Zuschauer sich in einen Werwolf verwandelt. Ohne die Lage wirklich zu überreißen, rammt sie ihm kurzerhand ihren Füllfederhalter ins Auge. Ein Glück nur, dass das Ding aus Silber ist. Dummerweise hat man jetzt eine Leiche im Stripclub rum liegen, die entsorgt werden muss. Als ergänzendes Problem kommt noch hinzu, dass Wölfe für gewöhnlich in Rudeln auftreten und die anderen Mitglieder eben dieses Rudels wenig erfreut sind über das unsanfte Dahinscheiden ihres Mitwolfs. Rein zufällig ist der Verlobte der Schulmädchenstripperin auch noch einer dieser Werwölfe (wovon sie aber genauso wenig etwas weiß, wie er von ihrem Beruf). Als sie ihn beim Sex dann auch noch beißt (ja, sie ihn), beginnt sie sich dann auch noch selbst in einen Werwolf zu verwandeln. Im Nachhinein stellt sich das dann aber doch als eher nützlichen Umstand heraus, denn als die Werwölfe in den Stripclub kommen, um die Stripperinnen nicht nur zu vernaschen, sondern richtig zu fressen, da sind ihre neuen Kräfte durchaus nützlich. Genauso wie der Umstand, dass die Chefin des Club schon Erfahrung mit den Werwölfen hat und vor fast dreißig Jahren schon mal einen Stripclub voller Werwölfe in die Luft gesprengt hat.

Auffällige Fehler (technisch):
Gleich in der Anfangsszene explodiert ein gemauertes Haus. Es fliegen dann aber nur Holzbretter durch die Luft. Auch die eher billigen Computeranimationen kommen da schon zum ersten Mal zum tragen, denn wenn man genau hinsieht, dann stellt man fest, dass die Leuchtreklame am Haus computeranimiert durch das Bild wackelt.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Warum führt man, wenn die Werwölfe kommen, um einen zu zerfleischen erst einmal eine Stripshow auf. Es ist schon klar, warum die Filmmacher das eingebaut haben, aber wirklich sinnvoll erscheint es trotzdem nicht.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Nachdem er einen Drink ins Gesicht geschüttet bekommen hat, steht ein Werwolf für vielleicht zwei Sekunden nicht besonders stark in Flammen, ist danach aber völlig verkohlt.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Dem Publikum ist keines aufgefallen.

Bemerkungen:
Ein Werwolf legt sich eine abgetrennte Hand aufs Brot und gibt Ketchup drauf, um sich ein Sandwich zu machen. Beim Endkampf trägt eine der Stripperinnen hochhackige Schuhe mit Absätzen aus Silber. Während des Kampfs erscheint immer wieder eine Anzeige "Strippers 1 Werewolves 0" und die Anzeige zählt natürlich weiter rauf.

Zitate:
"...trotzdem ersticht man sie nicht mit einem Kugelschreiber." - "Es war auch kein Kugelschreiber, sondern ein Füllfederhalter."
"Ich liebe dich!" - "Echt? Wirklich? Wieso denn?"
"Du spricht 17 Sprachen. Inklusive Füchsisch."
"Bist du 'ne Nutte?" - "Nein!" - "Meine Mum ist 'ne Nutte."
"Vielleicht kommst du vorbei. Dann koche ich was. Oder wir bestellen was, nachdem das, was ich gekocht habe verbrannt ist."
"Kill das Miststück!" - "Sie ist meine Verlobte?" - "Na und? Du kannst sie trotzdem killen."
"Ich werde dich so langsam auseinander nehmen, dass dein Führerschein abgelaufen ist, bis es vorbei ist."
"Sie hatte so wunderschöne Beine. Weißt du schon, wo das andere ist?"
"Filme müssen nicht immer Kunst sein, um Spaß zu machen."


Text des News-Eintrags:
Heute gibt es mal keine Zombies. Nein, wir machen mal was anderes und nehmen deshalb Werwölfe. Und wer wäre ein würdigerer Gegner für die haarigen Monster als Stripperinnen. Damit hat man dann ja eigentlich auch schon alles zusammen. Vielleicht nicht alles, was ein guter Film braucht, aber doch zumindest alles, was man heutzutage in einen Film packen muss, um ihn zu verkaufen: blutdürstige Monster, leicht- bis unbekleidete Frauen und ein paar halbwegs lustiger Sprüche. Filmgeschichte schreibt man damit vielleicht nicht, aber einigermaßen lustig ist es dann doch.