"Entweder verhungern wir oder wir werden gegessen. Das schweißt doch zusammen." (Undead or Alive - Der Tod steht ihnen gut)

B-Moviebewertung





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Name: OzombieLand: USA
Originaltitel: OsombieJahr: 2012FSK: 18
Genre: Zombieaction


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Es ist allgemein bekannt, dass bin Laden von US-Spezialeinheiten erschossen wurde. Was hingegen weniger bekannt sein dürfte, ist der Umstand, dass er sich unmittelbar davor ein Zombieserum injiziert hat. Der Hubschrauber mit seiner Leiche hat deshalb das US-Kriegsschiff nie erreicht. Scheinbar auf dem Grund des Meeres ist der nun untote Top-Terrorist wieder an Land gegangen und in die Hände afghanischer Terrorist gefallen. Die wollen mit ihm nun zum großen Schlag ausholen. In Afghanistan operieren mittlerweile, wegen der immer noch geheim gehaltenen Zombieepidemie, nur noch wenige internationale Einheiten. Ein solches Team trifft, nachdem es seinen Captain an die Untoten verloren hat, auf eine Amerikanerin, die auf der Suche nach ihrem Bruder ist. Der ist der Meinung, dass bin Laden noch lebt und will ihn selbst erledigen. Nachdem sie die Dame eingepackt haben, ziehen sie weiter, geraten in Minenfelder, Rebellenangriffe und immer neue Zombieangriffe. Zwischendrin gabelt man auch noch den Bruder auf (da man sich jedoch aufgeteilt hat, erfährt sie davon zunächst jedoch nichts). Schließlich und endlich erreichen sie ihr Ziel: Das Rebellenlager in dem die Zombies gezüchtet werden und in dem auch der Osama-Zombie gerade für ein Propagandavideo herhalten muss. Zunächst einmal befreit man die Zombies, welche sich der Rebellen annehmen. Anschließend wird noch in Höhlen gegen Rebellen und Zombies gekämpft. Das Ende vom Lied ist, dass das Rebellenlager explodiert und mit ihm der Osama-Zombie.

Auffällige Fehler (technisch):
Einmal explodiert eine Handgranate in der Hand einer Person; es scheinen anschließend jedoch keine Leichenteile herumzuliegen.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Wer geht bitte sehr in Stiefeln mit hohen Absätzen auf eine mehrwöchige Expedition zu Fuß durch Afghanistan? Auch wundert man sich, warum eine Gruppe Soldaten, die bequem aus sicherer Entfernung auf die auf sie zu rennenden Zombies schießen könnte, stattdessen diesen entgegen rennt und entsprechend hohe Verluste erleidet.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Trotz massivem Dauerfeuers aus der Kalaschnikow scheint sich weder das Magazin zu leeren, noch gibt es irgendwelche Einschusslöcher.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Der Film glorifiziert stark das Militär und auch das Konzept der Rache. Dabei wird unter anderem die Vorstellung, dass man sich "Lebenszeit erschwindelt hat", weil man nicht am Kampf gegen den Terrorismus beteiligt war, angeführt.

Bemerkungen:
Das Flugzeug, das den Luftangriff ausführt, sieht eher nach einer Frachtmaschine aus.

Zitate:
"Ich will nicht zählen müssen, denn weiter als eins komme ich nicht."
"Es ist anscheinend ein ziemlich schmaler Grad zwischen tot und nicht so tot."
"Menschen schießen auf uns. Das ist der Krieg, den ich bevorzuge."


Text des News-Eintrags:
Ein beliebter Klassiker des Zombiefilms ist bekanntlich der Nazizombie, gerne auch kombiniert mit einem persönlichen Auftreten Hitlers. Da es wohl einzelne Leute gibt, die der absurden Meinung sind dieses Thema wäre langsam ausgelutscht, hat sich mal jemand etwas wirklich Neues einfallen lassen: Osama bin Laden als Zombie. Na ja, so brillant neu war es vielleicht doch nicht, aber immerhin gibt es Zombies, die mit einem Samuraischwert erlegt werden. Das ist ja auch schon einmal was. Bei "Osombie" bekommt man, was man verdient, wenn sich so einen Film ansieht.