"Zombies sind nicht wie Vampire oder Werwölfe oder so; sie sind nicht real!" (Day X - Outbreak of the Zombies)

B-Moviebewertung





| imdb | wiki_en | ofdb |
Download des Bewertungsbogens als PDF

Name: BlubberellaLand: Deutschland/Kanada
Originaltitel: BlubberellaJahr: 2011FSK: 16
Genre: Nazivampir-Komödie


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Eine fette Frau, halb Mensch, halb Vampir, nennt sich selbst Blubberella oder kurz "Der Vampir". Von Beruf ist sie Superheldin und tötet Nazis. Ihre übernatürlichen Kräfte erlauben es ihr, die Nazis recht erfolgreich zu töten. Und sei es nur, um ihnen ihr Sandwich abzunehmen. Bei einem ihrer an sich recht erfolgreichen Einsätze wird "Der Kommandant" von ihr gebissen und selber zum Vampir. Zusammen mit einem verrückten Naziwissenschaftler versuchen der Kommandant und seine SS-Schergen nun die Kontrolle über ihre Vampirkräfte zu erlangen und damit dem Führer eine unaufhaltsame Armee von Untoten zu verschaffen. Und nicht zuletzt den Führer selbst in einen Vampir zu verwandeln und damit unsterblich zu machen. Blubberella kann das natürlich nicht zulassen, ist aber selbst bereits sehr mit der Suche nach einem Mann eingebunden.

Auffällige Fehler (technisch):
Auch wenn es schwer fällt das zu sagen, aber rein technische ist der Film eigentlich gut gemacht. Grober Pfusch beim Dreh ist jedenfalls keiner aufgefallen.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Der Film versucht nicht einmal so etwas wie Konsistenz zu wahren. Die ständigen logischen Fehler sind hier Stilmittel.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Genauso wie bei den technischen Fehler, sind wissenschaftliche Fehler hier kein Kriterium. Der Film nimmt historische, biologische oder physikalische Unstimmigkeiten nicht nur billigend in Kauf, sondern inszeniert sie genüsslich.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Das Ganze ist völlig wirr. Wenn ein Bild vermittelt werden sollte, dann kam es nicht rüber. Und eine ungewollte Botschaft gab es wohl auch kaum. Dazu ist der Zuschauer einfach zu verwirrt.

Bemerkungen:
Eigentlich könnte man hier zig Seiten mit lustigen oder abstrusen Bemerkungen aufschreiben. Wenn man den Film sieht ist man aber erst einmal viel zu erschlagen, um alles mitzuschreiben. Wenn man sieht, wie etliche Leute von einer übergewichtigen Superheldin mit Nudelhölzern, die sie aus verschiedenen Körperöffnungen gezogen hat, vermöbelt werden, dann ist das nun einmal nicht so leicht zu verdauen. Bezeichnend ist aber irgendwie einer der Sätze im Abspann: "Extra thanks to Adolf Hitler for making so many great movies possible."

Zitate:
"Wo hast du denn diese Klamotten her? Aus der Modeanstalt für Blinde?"
über einen Transport ins KZ: "Ich kann nicht aufhören an die Menschen im Zug zu denken." - "Wieso denn?" - "Es gab nicht mal einen Speisewagen."
"Soll ich etwa Messer werfen? Dann werfe ich eben Balen. Aber davon habe ich nicht mehr genug."
zu Hitler: "Du solltest das mit der ethnischen Säuberung sein lassen. Sonst halten dich die Leute für ein Arschloch."


Text des News-Eintrags:
Blubberella ist eine ziemlich fette, halb vampirische Frau im Kampf gegen die Nazis. Was an sich schon nach eher sinnlosem Trash klingt, das erfährt seine trashhafte Vollendung, wenn es von Uwe Boll verfilmt wird. Völlig sinnlos. Ständige Kontinuitätsfehler. Nicht einmal der Versuch von logischer Konsistenz oder historischer Korrektheit. Das ist Uwe Boll, wie ihn seine Fans lieben. Wer kein Boll-Fan ist, der wird sich möglicherweise etwas schwerer tun. Sinnloser Trash mit Nazis. Eigentlich ein bewährtes Konzept für schlechte Filme.